Gynäkologie

Gebärmuttersenkung und Blasenschwäche

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung ist die Diagnostik und Therapie der Gebärmutter- und Scheidensenkung, die häufig im mittleren und späteren Lebensalter auftritt. Sie kann, muss aber keinesfalls, mit einer Blasenschwäche verbunden sein. Die Senkung kann bis zum Vorfall führen, so dass Gewebe aus der Scheide austritt.

Die Harninkontinenz kann von leichtem Urinverlust bis zur totalen Inkontinenz führen.

Auch die Schließmuskelfunktion des Darmes (Stuhlinkontinenz) kann ein Problem sein.

Bei leichten Formen beider Erkrankungen helfen konservative Behandlungsmöglichkeiten, Medikamente und vor allem auch Gymnastik im Beckenbodenbereich.

Bei schweren Formen ist die Operation Therapie der Wahl. Eine große Anzahl verschiedener Operationsmethoden steht heute zur Verfügung, um diese Erkrankungen zu heilen. Eine Inkontinenz wird durch die Oberärztin Kerstin Ramaker im Rahmen der urogynäkologischen Sprechstunde - anerkannte Beratungsstelle der Deutschen Kontinenzgesellschaft - durch eine Blasendruckmessung  (Urodynamik) abgeklärt, um dann die geeignete Therapie durchzuführen.

Alle modernen Operationsmethoden werden vaginal und/oder auf laparoskopischen Weg durchgeführt. In speziellen Fällen wird die Behandlung der Senkungen unter Einsatz moderner Kunststoffnetze durchgeführt.