Zu den Inhalten springen

Johannis Hospiz

Die Grundlagen unserer Arbeit bilden die 4 Säulen der Betreuung:

1. Palliativpflegerische Versorgung:  

Im Krankenhaus steht der kurative (heilende) Ansatz im Vordergrund. Bei uns im Johannis Hospiz ist es der palliative Ansatz: Symptombehandlung und Leidenslinderung. Oberstes Pflegeziel ist die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität. Pflege ist auch eine umfassende Leidenslinderung durch moderne Methoden, wie z.B. Aromatherapie und basale Stimulation. Dabei werden die Vorlieben und Wünsche der Gäste so weit wie möglich berücksichtigt.

2. Psychosoziale Betreuung: 

Wir unterstützen unsere Gäste und in gleicher Weise auch deren Familie und Freunde dabei, sich mit dem Prozess des Sterbens und Abschiednehmens auseinander zu setzen. Wir leisten emotionalen Beistand und unterstützen bei der Bewältigung unerledigter Probleme. Auch bei sozialen und behördlichen Fragen und Problemen sind wir behilflich. Diese Begleitung reicht über den Tod des Gastes hinaus.

3. Palliativmedizinische Versorgung:  

Hier steht die Schmerzbehandlung und Symptomkontrolle im Vordergrund. Unsere Gäste werden von Hausärzten betreut. Wenn möglich, übernimmt der schon vertraute Hausarzt des Gastes auch im Hospiz die medizinische Betreuung. Ist das nicht möglich oder gewünscht, arbeiten wir mit Hausärzten vor Ort zusammen. Unterstützt werden wir von Schmerz- und Palliativmedizinern, die – sollten sie den Gast nicht schon selbst betreuen - bei Bedarf auch beratend und unterstützend tätig werden. Diagnostische Maßnahmen, invasive Eingriffe oder lebensverlängernde Maßnahmen sind nicht vorgesehen. Es geht um eine medizinische Behandlung nach den Grundsätzen der Palliativmedizin.

4. Spirituelle Begleitung:  

Die spirituelle und seelsorgerische Begleitung betrachten wir als eine wichtige Aufgabe. Wir wollen uns mit den Gästen und ihren Zugehörigen den Fragen nach Lebens- und Leidenssinn, nach dem Tod und dem Glauben stellen.  Wir unterstützen bei der Suche nach den jeweils eigenen Antworten und lassen sie mit ihrer Trauer nicht alleine.

"Wir wollen dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben!“
(Sisley Saunders, gründete 1967 die erste Hospizbewegung)

Finanzierung

Wir sind verpflichtet, 10% der jährlichen Gesamtkosten selbst aufzubringen und freuen uns daher über jede Art einer Spende.
Auch ehrenamtliche Unterstützung ist uns jederzeit willkommen! Wir freuen uns über tatkräftige, ehrenamtliche Helfer. Bitte kontaktieren Sie uns!

Spendenkonto:
Johannis Hospiz
IBAN: DE36 230 510 3000 1513 9009
BIC: NOLA DE21 SHO

Gehalten | Getragen | Geschützt
Spendenaktion - Den Tagen mehr Leben geben!
Einladung zur Vernissage am 10. März 2016, 18.00 Uhr
Wir brauchen Sie! Ehrenamtliche Helfer gesucht!