Um die Wende des 19. zum 20. Jahrhunderten kennzeichneten Backsteingebäude und Gründerzeitarchitektur die typischen Krankenhausgebäude. In den siebziger Jahren waren Krankenhäuser gigantische Gebäude. Sie waren gekennzeichnet von starren baulichen Strukturen im Gebäudeinneren, die vor allem aus Kostengründen keine Veränderungen erlauben sollten.
Die starken Veränderungen im Gesundheitswesen aufgrund der technischen und pharmakologischen Fortschritte, der demographischen Entwicklung und der geänderten wirtschaftlichen Anforderungen schlagen sich auch in der Krankenhausarchitektur nieder. Neue Bauformen und neue Typologien werden notwendig.
Die Regio Kliniken orientieren sich in ihren Projekten an diesen Anforderungen. Flexible innere Gestaltung ermöglicht es, schnell auf geänderte oder neue Anforderungen an die Räumlichkeiten zu reagieren. Viel Tageslicht und nach psychologischen Erkenntnissen ausgewählte Farbgestaltung soll den Patienten der Akuthäuser und den Bewohnern der Alten- und Pflegeeinrichtungen den Aufenthalt angenehmer gestalten – und den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern.